Meine Erfahrungen mit iGoogle, Google Mail und Google Kalender (Teil 1)

Ich habe mich nun endlich doch dazu durch gerungen mich bei Google Mail und den anderen kostenlosen Google-Diensten anzumelden und nutze diese auch seit gut einer Woche. Anfänglich war ich ein bisschen skeptisch, ob auch alles so funktioniert, wie ich mir das vorstellte. Aber am Besten beginne ich mal ganz am Anfang.

Meine Anforderungen

Ich habe mehrere Rechner mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Einmal habe ich ein Laptop mit Dualboot Kubuntu 9.04. und Windows XP und dann habe ich noch einen Desktop-PC mit der gleichen Konfiguration. Auf gut deutsch heißt das, ich habe vier PCs auf denen ich überall die gleichen Kontaktdaten, Kalenderdaten und E-Mails haben will. Neben den PCs habe ich auch ein Mobiltelefon mit Windows Mobile 6.1. Die einzig praktikable Lösung ist serverbasiert. Ich könnte zwar die ganzen Daten auch auf den Rechnern untereinander synchronisieren, was aber sehr aufwendig ist. Das Ganze ist also eher unpraktikabel.

anforderung

Nun gab es aber noch ein Problem, wie kann ich meine Rechner mit den Google-Diensten synchronisieren. Unter Windows gibt es da ein kleines Problem, da die volle Integration von Google Mail und Konsorten in Microsoft Outlook nur den zahlenden Kunden zur Verfügung steht, kostenlos gibt es lediglich ein Tool zum Kalenderabgleich. Das kleine Problemchen läßt sich aber auch ganz gut umschiffen. Die Kalendersynchronisation ist für mich die Hauptsache und die funktioniert. Damit auch meine Kontakte auf dem Windows-PCs auf dem aktuellen Stand gehalten werden, schließe ich ab und zu mein Handy an. Mit dem Windows-Tool Activsync werden dann die aktuellen Daten vom Handy auf den Rechner kopiert oder anders herum. Das ist dadurch möglich, da mein Handy einmal mit den Google-Diensten kommunizieren kann und mit Microsoft Outlook auf dem Rechner.

Wie kann man aber nun Kubuntu dazu bewegen sich mit den Google Diensten zu synchronisieren? Es gibt hier auch mehrere Möglichkeiten. Ich habe zwei ausprobiert, einmal mit GCALDeamon und einmal mit Akonadi, das im neuen KDE4 zu finden ist. Zuerst habe ich GCALDeamon versucht, dass auch zu Beginn gut funktioniert hat, nach einiger Zeit aber nicht mehr.

Die zweite Möglichkeit, die wunderbar funktioniert, ist mit Akonadi. Nun was ist Akonadi?

Akonadi ist ein gemeinsam nutzbarer Datenverwaltungsdienst für die grafische Benutzeroberfläche KDE. Akonadi bietet KDE-Anwendungsprogrammen, insbesondere PIM-Anwendungen wie E-Mail- oder Kalenderprogrammen, Lese-, Schreib- und Abfragezugriff auf einheitlich verwaltete Daten und Metadaten. (Quelle: Wikipedia).

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