WordPress Update und das leidige Thema php_memory

Warum sollten bei einem Update von WordPress die Plugins deaktiviert werden?

Da WordPress bekanntlich PHP nutzt und das die Skriptsprache auf dem Server installiert sein muss, sollte bekannt sein. Auf dem Server wird der verfügbare Speicher in der php.ini mit dem Eintrag php_memory für den Apache-Server bzw. den eigenen Webspace festgelegt. Ist man nun nicht Herr über den Server, hat man so gut wie keinen Zugriff auf die php.ini und damit auf den bereitgestellten Speicher für PHP. Man muss also damit zurecht kommen, was der Webhoster für den einzelnen Webspace zur Verfügung stellt.

Das Problem bei einem Update, WordPress wird unter Umständen noch hungriger auf den php_memory. Hat man nun noch ein paar Erweiterungen laufen, die auch den Speicher verschlingen, dann kann nach einem Update des Systems die Seite so ausschauen.

Die Seite ist weiß und man hat damit auch keine Möglichkeit mehr auf die Adminoberfläche zu gelangen. Der einzig verbleibende Ausweg ist der Zugriff auf die Ordnerstruktur auf dem Server via FTP. Dort kann man dann solange die Erweiterungen im Verzeichnis /wp-content/plugins/ löschen, bis man wieder etwas im Webbrowser sieht.
Um sich diesen nervigen Umweg zu ersparen, einfach vor einem Update die Plugins deaktivieren und danach wieder einzeln aktivieren.
Sollte die Fehlermeldung Fatal error: Out of memory (allocated xxxxxxxxxx) (tried to allocate xx bytes) erscheinen, dann muss ich leider sagen Pech gehabt.
Es gibt nun drei Möglichkeiten:

  • Das betroffene Plugin nicht mehr aktivieren oder wenn es die Lieblingserweiterung ist, dann ein anderes deaktivieren, damit die Seite wieder läuft.
  • Versuchen über die .htaccess-Datei das Limit selber zu erhöhen.
  • Beim Webhoster anfragen, ob er nicht das php_memory-Limit nach oben setzen kann. Das ist aber oft mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Einen interessanten Artikel zu diesem Thema findet man auch auf http://www.code-styling.de/deutsch/memory-size-of-xxx-bytes-exhausted-es-nervt-langsam-gewaltig

Läuft der Webserver auf einem (K)Ubuntu-System findet man die php.ini in dem Verzeichnis /etc/php5/apache2/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.