Ampache – Streaming Sterver Teil 1

Ampache ist ein Streaming Server, der gespeicherte Musiktitel und Videos im LAN oder über das Internet (benötigt dnyDNS.org o.ä.) bereitstellt.

Im ersten Teil von Ampache – Streaming Server geht es um die Installation des Servers. Da sich die Software in den Ubuntu-Repositories befindet, ist die Installation eigentlich ein Kinderspiel.
Bevor man aber Ampache installieren kann muss man unbedingt noch den MySQL-Server auf dem PC installieren und konfigurieren. Auf dieses Theme möchte ich hier nicht weiter eingehen, es sei nur gesagt, dass man den Datenbankserver mit dem Befehl

sudo aptitude install  mysql-server

auf den eigenen Computer bekommt. Während der Installation wird man nach dem Passwort für den Hauptbenutzer gefragt. Das zweimal eingeben und der Server läuft. Weitere Infos zum MySQL-Server siehe http://wiki. ubuntuusers.de/Ampache ebenso für die Administration siehe http://wiki.ubuntuusers.de/MySQL/Werkzeuge#phpMyAdmin

Ampache benötigt aber noch weitere Zusatzsoftware, die aber automatisch mitinstalliert wird. Die zwei weiteren benötigten Programme habe ich manuell installiert, deshalb kann ich zur automatischen Installation nichts sagen.
Die zwei Softwaren, die noch benötigt werden, sind

Weitere Hilfe findet ihr auf wiki.ubuntuusers.de.

Ampache wird über den Befehl

sudo aptitude install ampache


installiert.

Nun gibt es aber nach der erfolgreichen Installation von Ampache ein kleines Problem. Ruft man im Webbrowser den Installationsdialog über http://localhost/ampacheauf, dann wird ein Fehler ausgegeben. Kurz gesagt der Webserver Apache hat keinen Zugriff auf Ampache. Mit zwei Befehlen auf der Konsole kann man das aber ändern.

sudo ln -s /etc/ampache/ampache.conf /etc/apache2/conf.d/

sudo service apache2 restart

Der letzte Befehl startet den Webserver neu, dann sollte auch Ampache erreichbar sein. Ist das der Fall, dann gelangt man auf die Installationsseite, wo man wie bei webbasierten Programmen zuerst mal alle Einstellungen vornehmen muss.

Die Besonderheit bei Ampache, die Configurationsdatei ampache.cfg.php muss heruntergeladen werden. Anschließend muss sie manuell in das Ampache-Verzeichnis /etc/ampache kopiert werden.

Das Installationsskript überprüft die Existenz der Datei, also am Besten gleich in das richtige Verzeichnis kopieren, um die Konfiguration abzuschließen.

Ist alles ohne Fehler durchgelaufen, kann man sich nun anmelden http://localhost/ampache. Der Benutzername in der Standardinstallation lautet admin.

Weitere Installationshilfe findet man im Ampache-Wiki auf http://ampache.org/wiki/install.

Weiteres

In den weiten des WWW bin ich über eine Seite gestolpert, die bereits fertig konfigurierte Ampaches in virtuellen Boxen für VMware und VirtualBox bereitstellt. Gestestet habe ich das nicht, aber hier der Link ➡ http://www.9while9.com/originalhome.html

2 Antworten auf „Ampache – Streaming Sterver Teil 1“

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