TOR Netzwerk und die Anonymität im Internet – Besteht eine Gefahr für den Nutzer

In einer aktuellen Studie rund um das Zwebelnetzwerk TOR wurde aufgedeckt, dass die Anonymität doch nicht so sicher ist, wie man bisher glaubt.

Die Studie zeigt auf, dass es möglich ist die Netzwerkaktivitäten zu überwachen. Es war den Verfassern gelungen eingehenden als auch den ausgehenden Datenverkehr von mindestens einem oder mehreren Tor-Relays überwachen. Mit statistischen Auswertungen gelang es ihnen dann auf den Ursprung der Verbindung schließen.

Die Stuide kann man von ohmygodel.com herunterladen
www.ohmygodel.com/publications/usersrouted-ccs13.pdf

Im Podcast des Computermagazins von B5 aktuell wurde das Thema TOR Netzwerk bereits ausführlich behandelt. Der Entwickler Jacob Applebaum geht auch auf das Thema der Angreifbarkeit der Zwibelnetzwerks ein. Eine weitere Gefahr, die er erläutert, besteht in nicht vertrauenswürdigen bereitgestellten Servern. Bekanntlich baut TOR auf Servern auf, die von der weltweiten Community bereitgestellt werden, um den Traffic darüber zu leiten und damit die Identität des Einzelnen zu verschleiern. Die Wahrscheinlichkeit die Identität eines Nutzers herauszufinden nimmt zu, je mehr Server man im Netzwerk unter Kontrolle hat. Eine gute Erklärung dieses Angriffsszenarios kann man im Podcast anhören:

B5 aktuell – Computermagazin vom 28.7.2013

Trotz der Ergebnisse der Studie lässt sich wahrscheinlich sagen, dass für den Großteil der TOR-Nutzer die Vertraulichkeit im Internet gewährleistet werden kann. Der Anbieter wird auch weiterhin versuchen die Dienst anzubieten und zu verbessern.

Was auch immer wieder in der Presse zu finden ist, je mehr User TOR nutzen, desto schwieriger wird es den einzelnen in der großen Masse zu identifizieren und zurückzuverfolgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.