Stefan's Weblog

2Mai/110

Jabbern im Netzwerk mit Openfire – Serverinstallation

"Openfire ist ein XMPP-Server, der in der Programmiersprache Java geschrieben ist und unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlicht wird." Diese kurze Beschreibung habe ich auf Wikipedia gefunden und damit war meine Neugier auch schon geweckt.

Da ich meinen kleinen Server bereits seit längerem im Betrieb habe habe ich darauf openfire installiert. Die Installation ist denkbar einfach, da das Paket in den Repositories enthalten ist und der Rest über eine grafische Oberfläche eingerichtet wird.

Im Netzwerk sollte ein DNS-Server vorhanden sein. In einem privaten LAN kann das auch ein AVM Fitzbox oder ein ähnliches Gerät sein. Wer Lust hat, kann den Dienst auch auf seinem Rechner/Server aufsetzen.

Auf meinem Server waren bereits die erforderlichen Programme, wie Apache2, MySQL, PHP5, etc. installiert, deshalb gings gleich mit der Installation los.
Openfire muss erst von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden und auf den Server kopiert werden.
Der Befehl auf der Konsole lautet:

sudo dpkg- i openfire

Bei der Installation wird der Name des Servers abgefragt. Dieser sollte auch mit dem Computernamen übereinstimmen, da eine DNS-Auflösung notwendig ist.
Bei der Datenbankinstallation kann man zwischen drei verschiedenen Optionen wählen. Ich habe mich für die Standardvariante entschieden, also die Datenbank zum MySQL-Server auslagern. Welche Eingabe ich dort genau getätigt habe, sieht man hier:

Die restlichen Einstellungen sind gut beschrieben und können ohne großen Probleme vorgenommen werden.

Nach erfolgreichem Abschluß der Installation kann man sich über die Weboberfläche bei openfire anmelden. Gebt einfach die IP-Adresse des Servers und die Portnummer 9090 oder 9091 für die verschlüsselte Verbindung an.

http://ip-adresse:9090 oder https://ip-adresse:9091

Die Anmeldung ist mit dem Administrationsaccount vorzunehmen, der während der Installation angelegt wurde. Der erste Eindruck ist positiv, die Administratorkonsole wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Man kann sich intuitiv zurechtfinden und den Jabber-Server einfach an seine Bedürfnisse anpassen.

Die Sprache und die Uhrzeit lassen sich über die Weboberfläche an die eine Location anpassen:

Eigentlich sind keine großen Konfiguration vorzunehmen, um seine erste Message über den eigenen Nachrichtendienst zu schicken. Der Port für die Clientverbindung ist zu prüfen und ggf. ist auch die SSL-Version zu aktivieren. Der Standardport ist 5222 oder für SSL 5223.

Alle erforderlichen Einstellung gecheckt und schon kann man anfangen Benutzer anzulegen.


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