Homepagekonzept Teil 2 Domain und Webhoster

Im ersten Schritt zur Umsetzung des Homepagekonzepts befinden wir uns in dem rot gekennzeichneten Bereich.

Bevor man überhaupt mit der WordPressinstallation beginnen kann, benötigt man eine eigene Domain. Dazu kommt noch ein Webhoster, der die benötigten Serverdienste, Festplattenspeicher und das Domainhosting für euch übernimmt.

Ich spiele das ganze Prozedere anhand eines Beispiels durch, wie ich das bereits umgesetzt habe. Mein Webhoster ist die Stato AG. Der hier beschriebene Vorgang ist bei anderen Anbietern ähnlich. Bitte vergleicht zuerst zwischen den verschiedenen Angeboten, was ihr wirklich benötigt und tätigt dann die Bestellung.

Ganz wichtig ist, dass in dem von euch gebuchten Paket enthalten ist

  • Domainhosting
  • Webserver für WordPress, vorzugsweise Apache
  • Datenbankserver für WordPress, vorzugsweise MySQL
  • PHP für WordPress

Möchtet ihr neben der WordPressinstanz noch weitere Webdienste betreiben, die auf eine Datenbank angewiesen sind, unbedingt die Anzahl der Datanbanken in dem Paket prüfen.
Wollt ihr mehrere WordPress-Seiten betreiben, dann benötigt ihr nur eine Datenbank. WordPress bietet die Möglichkeit mehrere Seiten mit einer Installation zu betreiben. Die Funktion nennt sich Multiple Blogs und eine ausführliche Beschreibung könnt ihr hier nachlesen ➡ http://codex.wordpress.org/Installing_Multiple_Blogs.

Die Bestellung der Domain und eines für euch geeigneten Webhostingpakets kann man über die Website ➡ http://www.strato.de/ schnell und einfach durchführen. Hat alles korrekt funktioniert, dann gelangt ihr in das Strato-Kundenmenü.

In dem Screenshot erkennt man, dass ich neben meiner Hauptdomain noch eine weitere, eine Subdomain, besitze.

In der Weboberfläche muss man, vor der WordPressinstallation, die Datenbank anlegen. In der Kategorie „Informationen zu Ihren technischen Features“ klickt man neben der Zeile „MySQL“ auf verwalten und erzeugt die erste Datenbank. Notiert euch unbedingt den Benutzernamen und das Passwort für den Datenbankzugriff, das wird für die WordPressinstallation benötigt.
Nun benötigt ihr noch einen FTP-Zugang für euren Webspace. Den erzeugt ihr ebenso einfach, wie ihr die Datenbank angelegt habt. Den FTP-Server heißt bei Strato ganz einfach „ftp.strato.com“.

Was ihr gleich noch konfigurieren könnt, ist eine Domainumleitung. Ich persönlich mag es nicht, wenn mir meine WordPress-Datein gleich auf dem Root-Verzeichnis umherschwirren. Ich lege deshalb für jeden Weblog einen eigenen Ordner an. Nehmen wir mal an, dass ich mein WordPress in den Ordner blog kopieren werde.
Was würde passieren, wenn ich keine Umleitung auf /blog einrichte?
Der Besucher würde nicht auf der Startseite meines Blogs laden, sondern eine Fehlermeldung oder die Ordnerstruktur angezeigt bekommen (abhängig von den Zugriffsrechten). Da wir ja aber darauf bedacht sein müssen, dass unsere Homepage benutzerfreundlich gestalltet ist, soll beim Aufruf der Domain die Startseite unseres WordPress Blogs erscheinen.

Im Screenshot kann man ablesen, was zu konfigurieren ist. Beachtet, dass es sich um eine INTERNE-Umleitung handelt und dass ihr den Namen des Ordners zwischen zwei Backslash (/) setzt. Speichert die neue Konfiguration dann ab.

Nicht wundern, dass ich soviel im Screenshot ausgeblendet habe, auf diese Umleitungen gehe ich später genauer ein.

Damit ist Schritt eins, die Domainbestellung und die Konfiguration des Webhosterpakets abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird WordPress installiert. Dafür werden die Zugangsdaten für

  • Datenbank
  • FTP-Server

benötigt.

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