Stefan's Weblog

29Mai/120

Homepagekonzept Teil 5 – Organisatorische Details rund um WordPress und Google Apps

Im fünften Schritt sind noch ein paar organisatorische Dinge zu konfigurieren, bevor wir mit der WordPresskonfiguration beginnen können.

E-Mail Adresse für WordPress anlegen

Google Apps sollte mittlerweile die Domain verifiziert haben und die MX-Records sollten ebenfalls funktionieren, damit E-Mails in Googlemail eintreffen.
Für eine Website benötigt man natürlich auch eine eigene Homepageadresse, z.B. für das Kontaktformular, für die Benachrichtigung bei eingegangenen Kommentaren, etc. Da wir in der kostenlosen Google Apps Ausführung nur über 10 E-Mail Adressen verfügen, sollte man mit der Vergabe sparsam sein. Anstatt ein vollwertiges Konto für die Homepageadresse zu verwenden, kann man eine Alias-Adresse nutzen. In Google Apps nennt sich diese Funktion "Gruppen". Beachtet aber, dass ihr über eine Alias-Adresse keine E-Mails versenden sondern nur empfangen könnt. Möchtet ihr mit Homepageadresse auf eingehende Mails antworten, dann müsst ihr ein vollwertiges Konto dafür bereitstellen. Sollen trotzdem mehrere Personen eingehende Nachrichten empfangen oder auch senden, dann könnt ihr den Zugriff auf das vollwertige Konto delegieren

Bei der Anlage einer Gruppe kann man genau festlegen, wer E-Mails an diese Adresse senden darf. Da wir hier nichts einschränken möchten, muss "Team (Internet)" gewählt werden.

Ihr könnt natürlich der Gruppe auch "fremde" E-Mail-Konten zuordnen, d.h. Konten die nicht in eurem Google Apps angelegt sind. Dadurch werden Nachrichten, die an die Homepageadresse gesendet werden auch an Personen außerhalb von eurer Google Apps weitergeleitet.

Anmerkung:
Ich habe auf Grund der begrenzten Anzahl von Google Apps Konten (10 Stück) einen Alias verwendet und die sämtlichen Funktionen, wie z.B. Kalender, im Adminitratorkonto aufgehängt. Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann verwendet ein vollwertiges Konto für die Homepageadresse und keinen Alias bzw. Gruppen.

Kalender für WordPress anlegen

Nachdem die Kontaktadresse angelegt wurde, möchten wir noch einen öffentlichen Kalender erstellen, indem Veranstaltungstermine gespeichert werden sollen. Der Kalender soll

  • bei jedem Google-Konto der eigenen Domain erscheinen und je nach Berechtigung von den Usern bearbeitet werden können
  • in WordPress eingebunden werden
  • für Personen außerhalb der eignen Domain zur Bearbeitung freigegeben werden.

Die erste Überlegung, die zu treffen ist, in welchem Google-Konto hängt man den Kalender auf. Am Besten dürfte es sein, den Kalender in einem Konto anzulegen, dass nicht mehr gelöscht wird. Wird das Konto entfernt, wird auch der Kalender samt Terminen gelöscht. Integriert den Kalender deshalb am Besten in den Administratoraccount oder in die Homepageadresse, falls ihr einen vollwertigen Google Apps Account verwendet. Nachdem ihr euch für ein Account entschieden habt, legt ihr einen neuen Kalender an.

Da der Kalender im Internet veröffentlicht werden soll, müsst ihr den entsprechenden Hacken in den Freigabeeinstellungen setzen.

Im nächsten Schritt wollen wir den Kalender für alle Google-Konten unserer Domain freigeben und evtl. unterschiedliche Berechtigungen setzen. Es gibt dazu zwei Möglichkeiten, entweder

  • man trägt jeden User manuell ein, oder
  • man legt eine neue Gruppe in Google Apps an, ordnet dieser Gruppe alle Google-Konten zu und gibt den Kalender für diese Gruppe frei.

Natürlich kann man den Kalender auch für Personen freigeben, die kein Google-Konto innerhalb der eigenen Domain verfügen. Dazu gibt man einfach die E-Mail-Adresse bei den Freigabeeinstellungen ein, stellt die Rechte ein und speichert die Einstellungen ab. Das "fremde" E-Mail Konto wird benachrichtigt und kann die Einladung annehmen oder ablehnen. Sollte die Freigabe nicht funktionieren, dann sind die Sicherheitseinstellungen in Goolge Apps zu prüfen.

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