Stefan's Weblog

19Sep/130

Piwik – Webanalytik

Piwik ist ein Webanalytik Tool, dass als Altenative zu Google Analytics gesehen werden kann.

Da ich auf meinem meiner Webspaces noch einen Platz und vorallem eine MySQL-Datenbank frei hatte, hab ich mich entschlossen, das Tool zu installieren und für meinem Blog zu nutzen. Dem ein oder anderen dürfte das bereits bei genauerer Betrachtung aufgefallen sein.

Die Installation ist sehr leicht vorzunehmen:

  1. Piwik herunterladen ➡ https://de.piwik.org/
  2. zip-Datei entpacken
  3. Entpackte Dateien auf den Server hochladen via FTP-Client, z.B. Filezilla
    Beim Transfer gab es anscheinend ein Problem, so dass Piwik einen Fehler angezeigt hat. Die Lösung war eine erneute Übertragung der Daten auf den Server im Binären Modus
    Piwik - Installation

    Piwik - Installation

  4. Piwik im Webbrowser aufrufen
  5. Installationsanleitung befolgen und Schritt für Schritt durchgehen

Nach der erfolgreichen installtion benötigt ihr noch eine Verbindung mit eurem Blog. Wenn ihr WordPress verwendet, habt ihr mehrere Möglichkeiten den Tacking Code einzufügen, entweder über

  1. Plugin
  2. Theme

Beachtet noch eine Kleinigkeit. Möchtet ihr eine Standortbestimmung durchführen, müsst ihr noch eine weitere Datei auf euren Webspace hochladen. Die Installationsanleitung findet ihr direkt in Piwik:

Piwik - Installation

Piwik - Installation

Ich werde hier mal kurz beide Möglichkeiten aufzeigen. Bevor ihr aber loslegen könnt. Müsst ihr eure Website in Piwik anlegen und einen Tracking Code oder einen Auth Token dafür erzeugen lassen.

Zu den Einstellungen gelangt Ihr über "Einstellungen". In der Sidebar auf der linken Seite fndet ihr dann alle Rubriken übersichtlich dargestellt:

Piwik - Installation

Piwik - Installation

Nun zurück zur Verbindung zwischen Pwik und Blog.
Für WordPress gibt es bereits ein fertiges Plugin, dass die Verbindung zwischen Blog und Piwik herstellt. Zudem bringt es noch ein paar zusätzliche Features mit. Es kann ein paar Widget im Dashboard von WordPress einfügen und somit dem Administrator sofort einen Überlick über die Aktivitäten auf seinem Blog bieten.
Das Plugin ist ➡ WP-Piwik und lässt sich über das Backend installieren.

Die Konfiguration ist ebenfalls sehr schnell abgeschlossen.

WP-Piwik Plugin

WP-Piwik Plugin


Neben der URL der Piwik-Installation ist nur noch der Auth Token einzutragen. Das Plugin stellt dann automatisch eine Verbindung zum Analyse Tool her, was ihr im Reiter "Home" sehen könnt.
WP-Piwik - Konfiguration

WP-Piwik - Konfiguration


Der Tracking Code wird ebenfalls automatisch erstellt und ist im Reiter "Tracking" zu sehen.
Mit Hilfe des Plugins ist die Verbindung zwischen eurem Blog und Piwik sehr schnell hergestellt.

Die zweite Möglichkeit, über das verwendete Theme den Tracking Code einzufügen, ist auch nicht aufwendiger, als die erste. Diese Variante bietet aber keine Widgets für das WordPress Backend an.
Ich verwende das Theme "LightWord" und kann dort relativ leicht eignene Inhalt in den Footerbereich schreiben:

Piwik - Tracking Code

Piwik - Tracking Code


In diesem Fall habe ich in den dafür vorgesehenen Bereich den Tracking Code eingefügt. Und auch damit ist die Verbindung zwischen Blog und Piwik hergestellt.

ACHTUNG:
Nachdem nun der Tracking Code auf der Seite eingefügt ist, dauert es noch ca. 24 Stunden, bis die ersten Werte in Piwik verfügbar sind. Also keine Panik, wenn nicht sofort Informationen über euren Blog im Analyse Tool auftauchen.

Für Piwik gibt es auch Apps für iOS und Android, damit der Administrator sofort und überall auf seine Analyseergebnisse zugreifen kann.

Android

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

iOS

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

Schlußwort:
Solltet ihr ein solches Analyse Tool für euren Blog einsetzen wollen, dann vergesst nicht euer Impresseum/Datenschutz anzupassen. Hilfe dazu findet hier hier ➡ Datenschutz-Muster von Rechtsanwalt Thomas Schwenke - I LAW it

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