Indexerstellung mit Makeindex und Anpassung der Formatierung

LaTeX

Die Erstellung eines Index oder Stichwortverzeichnisses ist gerade bei größeren Dokumenten empfehlenswert. In LaTeX stehen dabei zwei Pakte zur Verfügung:

    • makeindex

und

  • xindy

Hier wird die Erstellung eines Stichwortverzeichnis anhand des makeindex-Pakets aufgezeigt.

1. Schritt: Einträge in der Präambel und im Text

In der Präambel des Dokuments müssen zwei Befehle eingetragen werden:

Abkürzungsverzeichnis mit nomencl

LaTeX

Ein Abkürzungsverzeichnis für ein LATEX-Dokument lässt sich sehr leicht mit Hilfe des Paketes nomencl anlegen.
nomencl ist ein Makro, welches mit Hilfe von MakeIndex ein Abkürzungsverzeichnis erstellt. Das Paket nomencl ordnet automatisch die Einträge alphabetisch, d.h. der Benutzer hat keinen direkten Einfluss auf die Sortierung im Abkürzungsverzeichnis.

Verweise innerhalb des LaTeX-Dokuments

LaTeX

In LaTeX-Dokumenten lassen sich Verweise innerhalb des Dokuments sehr leicht setzen. Standardmäßig stehen die beiden Befehle \label{} und \ref{} dafür zur Verfügung. In großen Dokumenten kann es aber nervig und störend sein, wenn man Verweise mit Kapitelnummer, Titel und Seitenzahl manuell eingeben muss.

Bibliographyeinträge als Fußnoten, Jurabib machts möglich

LaTeX

Jurabib ist ein Makropaket zum Erstellen von Literaturverzeichnissen mit LaTeX und BibTeX, das vor allem auf die Bedürfnisse von deutschen Rechtswissenschaftlern zugeschnitten, aber sich auch hervorragend für andere wissenschaftliche Arbeiten eignet. (aus Wikipedia)

Gerade bei einem größeren Dokument, das ein Lieteraturverzeichnis benötigt, ist der Einsatz von Jurabib sinnvoll. Das Paket erstellt Fußnoten der der verwendeten Lieteratur im Text und zusätzlich ein Lieteraturverzeichnis am Ende des Dokuments.

Fussnoten mit Jurabib

Textumflossene Objekte in Text einbinden

LaTeX

Textumflossene Objekte, wie Bilder, lassen sich mit dem Paket wrapfig einfügen. Mit dem Ergänzungspaket wrapfig lassen sich Bilder und Tabellen im Absatz positionieren. Der Vorteil von diesem Paket ist, dass Tabellen und Bilder auch in den Rand hineingetragen werden können. Die Umgebungen wrapfigure und wraptable werden vom Paket bereit gestellt.

Externe Laufwerke automatisch einhängen

Für das Einhängen von externen Laufwerken unter (K)Ubuntu gibt es mehrere Möglichkeiten. Hier stelle ich kurz die Möglichkeit "Einbindung per UUID" vor.

Universally Unique Identifier (UUID)

Ein Universally Unique Identifier (UUID) ist ein Standard für Identifizierer, der in der Softwareentwicklung verwendet wird. Er ist von der Open Software Foundation (OSF) als Teil des Distributed Computing Environment (DCE) standardisiert. Die Absicht hinter UUIDs ist, Informationen in verteilten Systemen ohne großartige zentrale Koordination eindeutig kennzeichnen zu können.